In erster Linie fungiert die norwegische Arbeitsaufsichtsbehörde als Aufsichtsbehörde. Sie sorgen dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden, und reagieren, wenn einem Unternehmen gültige HSE-Karten fehlen. Sie können Anordnungen erteilen, Mitarbeitende daran hindern, ohne HMS-Karte zu arbeiten, und Strafen verhängen.
Gleichzeitig sind sie der Gatekeeper, der alles genehmigen muss, bevor eine Karte erstellt werden kann. HSE-Karten werden nicht ausgestellt, ohne dass die Behörde zuvor Gesichtsfoto, Ausweis und gültiges Arbeitsverhältnis bestätigt hat. Die norwegische Arbeitsaufsichtsbehörde legt auch Anforderungen an das Design fest, etwa dass das Foto farbig sein muss. Bei einer Bestellung wird deshalb zuerst geprüft, ob die Behörde die Mitarbeiterdaten bereits genehmigt hat.
Darüber hinaus legt die norwegische Arbeitsschutzbehörde den Rahmen für den Datenschutz fest. Da HSE-Karten personenbezogene Daten enthalten, verlangt die Behörde eine Unternehmensvollmacht zur Datenverarbeitung, die jährlich erneuert werden muss.
Kurz gesagt: Die norwegische Arbeitsschutzbehörde ist das Zentrum des HSE-Kartensystems – Inspektorin, Genehmigungsstelle und Hüterin der Vorschriften.